Zauberweibs Gewerkel

Gewerkeltes, Vorgestelltes, Spirituelles, Schnurgeliges :)

Dienstag, 06 Januar, 2015

Projekt Ausmisten

Wie ich auf meinem Zaubsie-wp-Blog schon bekannt gegeben habe, steht 2015 für mich im Zeichen des Ausmistens. Während der letzten Jahre habe ich allerlei wundersame Bücher rund um das Thema gelesen bzw. angelesen, einzwei davon haben mich auch wirklich angesprochen. Doch bis zur ernsthaften Umsetzung hat es trotzdem noch gedauert.

Und mal ganz ehrlich: Braucht es echt eine Anleitung zum Ausmisten? Es ist doch ganz einfach:

Wichtig ist, den Schrank wirklich komplett leerzuräumen. Auch wenn am Ende wieder alles eingeräumt wird (Geschirrschrank z.B.) - im schlimmsten Fall also nur der Schrank gesäubert wurde. :) Das Schwierigste an dem ganzen Unterfangen ist nur eines: Anfangen!

Ich hab mir eine ganz simple Liste erstellt, also z.B.:

Wohnzimmer:

Und so geht es durch alle Zimmer, alle Schränke, Bänke, Fächer - Keller und Dachboden nicht zu unterschlagen! Mir hilft die genaue Auflistung schon deshalb, weil ich damit schöne kleine Häppchen habe und ich nach jeder Aktion immer was durchstreichen kann. Durchstreichen motiviert!

Wer mag und diesbezüglich begabt ist, kann sich eine MindMap erstellen. Bietet sich rein von der Struktur her ja geradezu an. Gut sichtbar aufhängen, dicken Edding gleich dazu, so bleibt der Fortschritt immer im Blick.

Man könnte natürlich auch Vorher-Fotos auf einer Pinnwand oder MindMap anbringen - vielleicht in Schwarz-Weiß - und diese nach getaner Arbeit durch (farbige) Nachher-Fotos ersetzen.

Was habt ihr an Tipps und Ideen, die beim Dranbleiben helfen können? Ich finde, was hilft, ist auch gerechtfertigt. Nur sollt es natürlich nicht umkippen, dass du erst noch die Liste machen willst und erst noch die MindMap und erst noch die Fotos ... und danach irgendwann mal anfangen willst. Dann haben die Hilfsmittel ihr Ziel verfehlt. :)

In diesem Sinne hab ich auch nicht vor, zu jedem entrümpelten Schrankfach einen Blogbeitrag zu schreiben. In der Zeit nehme ich mir lieber das nächste Fach vor. :) Aber ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Es ist ja (m)ein Jahresprojekt, so dass ich die Sache ganz entspannt und ohne jeglichen - selbstauferlegten - Druck angehen kann.

*) Zur Definition von "brauch ich noch" hilft die Überlegung, ob du dieses Teil innerhalb des letzten Jahres gebraucht/benutzt hast oder nicht. Wenn nicht, kann es im Normalfall getrost entsorgt werden. Ausnahme ist vielleicht das kleine Schwarze. Die Laufschuhe dürfen dann bleiben, wenn du sie gut sichtbar im Flur platzierst ;)

Zauberweib am Dienstag, 06 Januar, 2015 * Kategorien: Angedachtes, Gewerkel
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Sonntag, 21 Dezember, 2014

Ein Kommen und Gehen

Eigentlich müsste es genau andersrum heißen: Ein Gehen und Kommen. Unser geliebter Kater hat uns nämlich verlassen. Er war so voller Güte und unendlicher Geduld. Als damals die Luna zu uns kam, hat er sich ihr gegenüber wie der perfekte Gentleman benommen, obwohl sie schon ganz schön zickig zu ihm war. Er hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hat ihr immer wieder gezeigt, dass sie willkommen ist.

Kater und Luna  

Das Bild ist von November - vorne unser Kater, dahinter die Luna. Sie haben sich während der letzten drei Jahre gut zusammengefunden und wenn es um das Fensterbrettkissen - direkt über der Heizung - ging, waren sie plötzlich ein Herz und eine Seele und hatten beide darauf Platz. :)

Als der Kater krank wurde, hat er diesen Platz für sich beansprucht und die Luna hat ihn gelassen. Sie hat sehr wohl gemerkt, dass da irgendwas nicht richtig war. Die letzten Wochen waren für uns alle sehr anstrengend. Letztlich war des Katers Zeit dann leider doch gekommen - wie gerne hätten wir ihn noch einige gesunde, gute Jahre bei uns gehabt. Es sollte halt nicht sein. Danke, liebster Kater, für die zwölf schönen Jahre, die wir miteinander verbringen durften.

Wie gesagt, für die Luna war das ziemlich stressig. Dann plötzlich alleine zu sein - daran hätte sie sich wohl schon gewöhnen können. Deshalb haben wir uns rasch entschlossen, den "freien Platz" wieder zu besetzen. Wie damals bei der Motze ja auch. Nur ist die Luna eben schon ein bisschen... eigenwillig. Ihr einen ausgewachsenen Kater vor die Nase zu setzen, wäre sicher keine gute Idee gewesen. Lieber etwas Jüngeres, so dass beiden von Anfang an klar sein wird, dass sie die Chefin ist. Auch das ist eine Umstellung für unseren kleinen Knopf. Sie ist zwar schon über sechs Jahre alt, aber von der Statur her klein und zierlich - und war bis jetzt halt die "Lehrlingskatze", der der Kater alles gezeigt und erklärt hat.

Und jetzt ist sie die Große, die Ausbilderin - oder eher: die Gouvernante. Denn im Tierheim fanden wir einen etwa sechsmonatigen kleinen Kater, der bei uns relativ schnell den Namen Schroeder gefunden hat. Schmusekater würde allerdings auch passen. Der Artikel hier wäre normalerweise längst fertig, aber wenn da so ein kleiner Schmuseschroeder seine Knüscheleinheiten fordert - was willst da machen?

Schroeder

Bei der Namensfindung sind wir etliche Möglichkeiten durchgegangen - Nepomuk hätte mir z.B. auch gut gefallen. Aber wir sind in Franken und "Nebbomugg" klingt irgendwie nicht mehr so super... :) Als dann irgendwoher der Name Schroeder kam, waren wir uns sofort einig, mein Mann und ich: Ja, das ist ein Schroeder. Das passt! Auch wenn wir kein Klavier haben :)

Nun geht der Stress für Luna erst einmal weiter. Unsere Rechnung ist aufgegangen, "kleine Kinder" verprügelt sie nicht. Sie geht ihm einfach aus dem Weg - was sich zuweilen schwierig gestaltet. Weil Schroeder findets super, dass hier nicht nur so olle Dosenöffner sind, sondern auch noch eine Katze zum Spielen. Also springt er ihr entgegen, wo immer sie auftaucht und wenn sie dann die Flucht ergreift, stürzt er hinterher: Super, Fangen spielen!

Es ist also wieder richtig Leben in der Bude. So traurig es auch ist, dass uns unser Kater schon verlassen musste, so kann ich mir doch gut vorstellen, dass der kleine Schroeder jetzt einen Schutzengel hat. Ich wüsste nicht, wer für diesen Job besser geeignet wäre, als unser Kater.

Zauberweib am Sonntag, 21 Dezember, 2014 * Kategorien: Schnurgels
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Montag, 10 November, 2014

Das Wichtigste am Projekt

... ist das Projekt - so heißt es zumindest in der Werbung eines bekannten Heimwerkermarktes. Ich sag es ja nicht gern, aber ausnahmsweise hat die Werbung mal recht. Bei einem Projekt geht es nicht darum, so schnell wie möglich zu einem Ergebnis zu kommen. Sondern darum, etwas zu tun, zu machen. Ein Projekt ist ein Prozess des Wachsens und Werdens. Ein schöpferischer Vorgang, wenn eine so will.

 

An meinem Mantel-Projekt habe ich etwa ein Dreivierteljahr gewerkelt. Es hat gedauert, bis ich mich für einen bestimmten Schnitt entscheiden konnte. Dann ging es an die Stoffwahl. Warm soll der Mantel natürlich sein. Und wetterfest. Und wenn möglich, bitte ohne Chemie und ohne Plastik! (Reißverschluss aus Metall) Ich habe mir einige verschiedene Stoffmuster schicken lassen und mich dann für einen bordeauxfarbenen Wollstoff für innen und anthrazitfarbenen Lodenstoff für die Außenseite entschieden. Beides von handgestreichelten Schafen der Schäfereigenossenschaft Finkhof. Nein, ich bekomme von denen nix für die Werbung. Ich find deren Arbeit einfach nur super! Die haben ihren Sitz in der Gegend von Augsburg und es haben sich mehrere Betriebe/Höfe zusammengeschlossen, was ihnen ein umfassendes Angebot ermöglicht. (Die Biber-Spannbettlaken aus kbA-Baumwolle kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen!)

Nachdem Schnitt und Stoff also klar waren, musste ich den Schnitt natürlich noch erstellen. Wie für alles, habe ich mir auch dafür Zeit gelassen. Immer nur dann, wenn ich Lust drauf hatte. Und immer nur so lange ich Lust dazu hatte. Beim Anzeichnen und Zuschneiden war es ebenso - und beim Nähen natürlich erst recht. Da ich ja immerhin noch einen Mantel hatte, wäre ich im Fall des Falles nicht erfroren; stand somit nicht unter dem Zeitdruck, dass der Mantel zu einem bestimmten Termin fertig sein musste.

Ich hab mir bei jedem (Teil-)Schritt viel Zeit gelassen, mir genau überlegt, was wo wie passen muss, und wie ich demzufolge was nähen muss. Gut, dass ich mir im Sommer ein Mini-Mäntelchen zur Veranschaulichung genäht hatte. Sonst wäre ich beim Reißverschlussnähen mit innen-oben und außen-unten vollkommen durcheinander gekommen! So konnte ich immer an dem Testteil abschauen, wie ich es da gemacht hatte :)

Bei den Taschen habe ich zunächst die beiden Teile einzeln an das jeweilige Seitenteil angenäht. Dann die Seitenteile zusammengenäht, die Eingriffe nochmals abgesteppt und erst danach die Taschenteile zusammengenäht. Auf die Art hatte ich maximale Bewegungsfreiheit und das Gepfriemel und Gebollere am Übergang vom Rand zur Tasche hielt sich in Grenzen.

Richtig viel Arbeit hat der Kragen gemacht. Den hab ich endlose Male angesteckt, zwischendurch komplett neu genäht, dann doch festgestellt, dass die ursprünglichen Maße korrekt waren. Und wieder gesteckt und nochmal neu und nochmal und nochmal und nochmal - bis es endlich gepasst hat. Ich glaub, alleine nur fürs Kragenannähen habe ich so lange gebraucht wie für das komplette Ober-Teil - incl. Taschen! :)

Es gab immer wieder längere Ruhephasen. Aber schließlich hab ich es am Wochenende zu einem guten Ende gebracht. Der Mantel ist fertig und er ist richtig richtig schön geworden. Er passt wie angegossen, ist wunderbar warm - ok, ein bisschen schwer vielleicht, aber für einen Mantel noch völlig im Rahmen. Dafür ist er ja warm :)

Klar hatte ich das eine oder andere Mal den Impuls, das Stück, das ich gerade in der Hand hielt, an die Wand zu pfeffern. Früher hätte ich das auch gemacht, keine Frage! Inzwischen (bin ich alt und weise *chchchch*) weiß ich, dass die Kraft in der Ruhe liegt. Also nochmal die Teile sauber aneinander legen. Prüfen, wo der Fehler liegt. Und diesen korrigieren. Und wenn das bedeutet, dass eine lange, lange Doppelnaht aufgetrennt werden muss - naja, dann wird die eben aufgetrennt. Es hilft ja nix.

Von mir aus kann der Winter nun kommen. Ich bin auf jeden Fall gerüstet. Hier ist der Mantel auch nochmal von innen zu sehen:

Mantel  

Zauberweib am Montag, 10 November, 2014 * Kategorien: Gewerkel
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Montag, 13 Oktober, 2014

EVA-Projekt: Orakelset

Ich habe das Set (Buch mit 36 Karten) von Marlies & Klaus Holitzka schon seit einem Jahr. Und fast genau so lange überlege ich, ob ich dazu was schreiben will oder nicht. Mich stören einfach die viele Rechtschreib- und/oder Tippfehler im Buch. Und so mancher Satz hört völlig anders auf, als er angefangen hat. Da stellt sich die Frage: Haben die nicht einmal Korrektur gelesen? Ich meine, an so einem Werk hängt immer ein bisschen Herzblut - dann soll es doch auch gut aussehen, wenn es vollendet ist. Und nicht "irgendwie hingerotzt" wirken.

Liebe Holitzkas, falls ihr eine Neuauflage des EVA-Projekts plant, dann bittebitte, lest es vorher gründlich und aufmerksam durch. Schaltet die Rechtschreibprüfung im Textverarbeitungsprogramm ein. Ich finde wirklich, dass ein ordentliches Lektorat einen riesengroßen Unterschied macht!

Das also der Grund, weshalb ich das Orakelset bislang nicht empfehlen wollte. Weil das zugehörige Buch eine grottige Rechtschreibung hat. Der Grund, warum ich jetzt doch darüber schreibe: Die Karten und die Idee dahinter sind einfach genial!

Es werden 36 weibliche Archetypen vorgestellt. Die meisten - wenn nicht gar alle - kann jede von uns mehr oder weniger in sich wiederfinden. Ja, es ist eine Art Orakelset, es geht aber auch ein bisschen in Richtung psycholgische Selbsterkenntnis. Dass die Grenzen hier fließend sind, zeigt sich an diesem Set wirklich deutlich.

Die Karten sind relativ schlicht gehalten (also nicht überfrachtet), ein Mix aus Fotografie und Malerei. Doch gerade wegen dieser Schlichtheit sind sie klar "lesbar" - also genau richtig, wie sie sind.

Jeder Karte sind drei Begriffe zugeordnet. z.B.

Damit wird der jeweilige Archetyp gut umrissen und es fällt leichter, sich darin wieder zu erkennen.

Wie geht das nun?

Am einfachsten schaust du dir die Karten an und wählst die aus, die dir "am nächsten" sind, die dich am besten beschreiben - auch die unangenehmen! Dabei werden vermutlich so ca. fünf bis zwölf Karten rauskommen. Der Clou ist es nun, die Karten aufzustellen. Ganz ähnlich wie beim "Familienstellen". Also die Karten (ca. Postkartenformat) etwas wölben, so dass sie stehen bleiben.

Suche dir irgend ein Symbol, das dich selbst darstellen soll (das kann auch was ganz simples wie eine Kaffeetasse sein). Positioniere nun die gewählten Karten um dieses Symbol und zwar so, wie dir die Positionierung am stimmigsten erscheint. Gibt es Aspekte, die dir näher stehen oder nur am Rand eine Bedeutung haben? Tauchen manche Aspekte gerne zusammen mit anderen auf? Dann stelle diese auch nebeneinander. Nimm dir für diese Positionierung viel Zeit, bis du das Gefühl hast, dass alles passt. Meistens bekommst du dadurch schon eine Menge Einblick in dich selber. Besonders in konkreten Problem-Situationen kannst du mit dieser Methode einen Lösungsweg finden.

Gut ist es, wenn du die Aufstellung einige Zeit (über Nacht, oder zumindest einige Stunden) so belassen kannst und dich während dessen mit etwas anderem beschäftigst. Schau dir dein Gebilde mit einigem zeitlichen Abstand nochmals an - ich bin mir sicher, dass du weitere, andere Zusammenhänge finden wirst. Auch interessant kann es sein, das Werk von verschiedenen Seiten und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten - also ganz konkret! :)

Bei der Auswahl der Karten fallen dir vielleicht auch einige auf, die du sofort ganz weit von dir weisen willst/kannst. Diesem Stapel kannst du dich in einer weiteren Sitzung ebenfalls widmen. Sind diese Aspekte wirklich alle so weit von dir weg? Wenn ja: Warum? Gibt es konkrete Anlässe dafür? Ist es gut für dich, dass diese Aspekte nicht zu dir gehören oder wäre es schöner, wenn der eine oder andere doch zu deinem "Team" gehören würde? Wie kannst du das ändern?

Dieses Ändern können ist ein wichtiger Punkt im EVA-Projekt. Such dir unter all den Karten, die noch übrig sind, jene aus, die deinem bestehenden "Team" helfen können, die es ergänzen können. Egal, ob du damit an einzelnen Aspekten deines Wesens arbeiten willst (z.B. kann das "Gesunde Selbst" der "Zweiflerin" helfen, unbegründete Eifersucht zu heilen) oder in einer konkreten Situation Hilfe brauchst.

Natürlich kannst du auch - wie bei jedem Kartendeck - eine Tages-, Wochen- oder Monatskarte ziehen und dich über einen bestimmten Zeitraum mit diesem einen Aspekt näher befassen. Und du kannst die Karten für ganz normale Legemuster verwenden. Samhain steht vor der Tür - da bietet sich ein Orakel ja direkt an. :)

Vielleicht hört sich das alles ein bisschen abstrakt an. Mein Vorschlag ist: Probier es einfach aus! Wobei sich die Idee mit dem Aufstellen z.B. auch aufs Tarot übertragen lässt.

Die Idee hinter dem EVA-Projekt ist absolut faszinierend, die Karten sehr schön und passend gestaltet, die Texte dazu (inhaltlich) aussagekräftig und verständlich - wenn man von den Rechtschreib- und Tippfehlern absieht!

Im Untertitel heißt es: Meine vielen Gesichter - Entdecke und lebe deine Vielfalt! Genau darum geht es hier. Um diesem Ziel näher zu kommen, haben Marlies & Klaus Holitzka ein passendes Werkzeug erschaffen. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Set auch in einer ganz normalen psychotherapeutischen Praxis/Klinik Anwendung findet.

Zauberweib am Montag, 13 Oktober, 2014 * Kategorien: Spirikram, Vorgestelltes
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Freitag, 19 September, 2014

Gewerkeltes im August

So sehr viel rumgewerkelt hab ich, seit ich wieder auf Arbeit bin, ja nicht. Es sei denn, ich zähle das jahreszeitenübliche Einkochen mit. Da gibt es Himbeer-, Brombeer-, Zwetschgen-, HimBirnmarmelade und natürlich Zucchini-Relish.

Gewerkeltes im August

Häkelpuschen (aka: Baddschgerle) kann man ja immer mal machen, die sind schnell gehäkelt. Gleich darunter ein Häkeluntersetzer, z.B. für die Cappu-Tasse. Ebenfalls ein Ruckzuck-Zwischendurchprojekt.

Ganz unten links ein gestricktes Lochtuch nach eigenem Muster - Detailaufnahmen zweite Reihe Mitte und dritte Reihe rechts. Unten rechts ein weiteres Tuch in bestrickend einfachem "Muster": Wollreste nehmen, alle zehn Reihen eine Reihe Lochmuster (*Umschlag, 2Mre zus.*), ansonsten glatt re.

Aus der Küche nur paar Beispiele: Oben links eine kleine Portion Zucchini-Relish. In der Mitte Himbeermarmelade.

Gebastelt hab ich mir ein "Powerbook" :) und eine Friedenstaube, außerdem ein paar Bleistifte "angezogen". (Gute Verwertungsmöglichkeit für Geschenkpapier-Reste).

Oben in der Mitte ein Gesundverschnurgelkater in seinem Katzenminzen-Wellness-Bereich. Mit Schrot auf Katzen (oder überhaupt irgendwelche Tiere) zu schießen ist nicht spaßig. Zum Glück ist inzwischen alles wieder fast vollständig verheilt. Und weil der Kater in dem Winzbild kaum erkennbar ist, hier nochmal in groß:

Wellness-Kater

Zauberweib am Freitag, 19 September, 2014 * Kategorien: Gewerkel, Schnurgels
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