Zauberweibs Gewerkel

Gewerkeltes, Vorgestelltes, Spirituelles, Schnurgeliges :)

Montag, 13 Mai, 2013

Garagenprojekt

Damit der Mai ganz sprichwörtlich alles neu machen kann, muss vorher das Alte weg. Also nochmal einen Blick auf unsere (die linke Hälfte gehört uns, die rechte der Nachbarin) Schipf geworfen:

Schipf  

Und hier der Blick ins Freie. Man beachte am linken Bildrand das hochwichtigerweise nach wie vor geschlossene Gartentürle! :)

Schipf weg  

Dies hat im April stattgefunden, so dass alles für das Neue bereit ist. Neu heißt: Eine Garage soll es werden, groß genug für Auto, Mobbed, Fahrräder. Und im Winter dürfen im Dachgeschoss die Terrassenmöbel wohnen. Wir sind total begeistert, dass alles zügig voran geht. Aktuell sieht unsere Baustelle so aus:

Garagenbau  

Wer genau hinschaut, erkennt sogar das Richtbäumchen. Einen Richtspruch gab es leider nicht - aber wenigstens ein Bäumchen :)

Zauberweib am Montag, 13 Mai, 2013 * Kategorien: Vorgestelltes
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Samstag, 20 April, 2013

Dienstagsfrage: Dicke Dinger?

Es ist zur Zeit große Mode mit superdicken Nadeln zu stricken. Für mich sind das Besenstiele. Mit welcher Nadelstärke strickt ihr am liebsten? Gefällt euch dickes oder feines Gestrick besser?

Vielen Dank an Irmgard für die heutige Frage!

Die 16. Dienstagsfrage des Jahres vom Wollschaf. (warum steht im Link eigentlich die 15...?) Ich lese die Antworten und lerne. Lerne, dass es offenbar sehr ungemütlich ist, mit sooo dicken Nadeln (also ich sag mal alles, was über 8 ist) zu stricken. Dass das Gestrickte bei der Größe dafür umso schneller fertig ist, macht's anscheinend auch nicht wieder wett. Schade eigentlich.

Ich hab keine Stricknadeln, über 8 hinaus gehen. Was daran liegt, dass mich die Riesenmaschenmode nicht wirklich vom Hocker reißt. Ok, der eine Schal oder auch mal ne Mütze schauen nicht schlecht aus. Aber: wie sollen die denn wärmen???? Ich glaub, mir fehlt da einfach das Mode-Gen: Wozu 'nen Schal stricken, der zwar super aussieht, aber kein bisschen warm hält? (Hab ich schon mal erwähnt, dass ich ziemlich verfroren bin?)

Am meisten (und liebsten) stricke ich in der Gegend um 2,5 bis 4. Dünner geht schon auch noch, nur wird dann aus dem entsprechenden Strickteil ein "Projekt". Weil dünne Nadeln = dünnes Garn = viele Maschen = viele Reihen = dauert lange, bis das Teil fertig ist. Und weil ich somit eben nur langsam voran komme, macht es auch nicht soooo viel Spaß. Socken gehen halt schneller :) Was aber wirklich stört dabei ist, dass sich das dünne Garn so in den Finger schneidet. Wenn da eine einen guten Trick kennt: her damit!

Dickere Nadeln bis 8 nehm ich für Lace-Tücher oder für richtig dicke Socken. Da lassen sich gut Reste verstricken, doppelt oder dreifach nehmen und schöne Verläufe bzw. Angleichungen gestalten.

Zauberweib am Samstag, 20 April, 2013 * Kategorien: Gewerkel, Vorgestelltes
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Samstag, 30 März, 2013

kleine Pause

Von mir gibt es derzeit nicht viel Neues zu berichten. Den ganzen langen Winter über - der erste Schnee kam bereits im Oktober, wir erinnern uns! - habe ich es geschafft, nicht mal einen kleinen Schnupfen zu haben. Und jetzt, pünktlich zum langen Osterwochenende, hat es mich doch noch erwischt. Eine schöne dicke Erkältung mit allem drum und dran - das hätt's jetzt ja auch nicht mehr gebraucht!

Ich habe nicht viel Vorzeigbares geschafft, allerdings ein Projekt in der Warteschleife. Das einzig Produktive, das ich in den letzten Wochen zustande gebracht habe, waren Unmengen an Papierperlen. So wie diese hier:

Papierperlen  

Ansonsten halte ich gerade in den letzten Tagen mit den Schnurgels, die den Winter, die Kälte so dermaßen satt haben wie ich:

Schnurgels  

Hach, bei diesem Anblick strahlt mein Katzengluggenherz! :)

Zauberweib am Samstag, 30 März, 2013 * Kategorien: Gewerkel, Schnurgels
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Montag, 04 März, 2013

Genähtes

 

Mal wieder ein bisschen was genäht. Als erstes einen Pyjama. Den Schnitt habe ich - wie immer - von einem anderen Schlafanzug abgemalt. Das erste Mal, dass ich einen Kragen und Innenverblendungen irgendwie zusammengepfriemelt kriegen musste. Das Ergebnis ist funktional, vielleicht nicht in alle Details (besonders beim Kragen) perfekt. Aber war eben auch das erste Mal. Insgesamt wirken die Farben fast ein bisschen wie eine Arbeitskleidung, aber ich fühl mich sauwohl drin :)

Mein Altar wollte auch mal wieder ein neues Deckchen haben, also habe ich mir eine Jahresfeste-Decke ausgedacht. Acht Quadrate in den Farben Gelb (Imbolc), Orange (Ostara), Rosa (Beltaine), Rot (SSW), Lila (Lammas), Blau (Mabon), Türkis (Samhain) und Grün (WSW). Jedes Quadrat besteht aus neun Quadraten (10x10 cm) unterschiedlicher Stoffe in der jeweiligen Farbe. Wobei ein Feld jeweils für die vorige bzw. folgende Farbe reserviert ist.

Angeordnet in einem Quadrat 3x3 braucht es noch eine Mitte. Dort habe ich einfach alle Farben strahlenförmig vereint. Beim Zusammennähen habe ich überlegt, was schöner aussieht: Die Quadrate zu umrahmen, also z.B. mit schwarz voneinander abzusetzen (Was die Decke auch noch etwas größer machen würde) oder einfach nur die einzelnen Teile aneinander nähen, so dass es wirklich ein fließender Übergang wird? Genau das wollte ich ja - deshalb auch jeweils die zwei fremdfarbigen Teile in jedem Quadrat! Somit wurde eine Decke von 90x90 cm daraus - einen Rand außenrum drannähen wollte ich dann auch nicht mehr. Wenn schon ohne, dann ganz ohne!

Das Bild ist hier und da etwas zipfelig, was daran liegt, dass ich es verzerrt habe, damit es gerade wird. Und leider werden auch die Farben nicht wirklichkeitsgetreu dargestellt. Oben in der Mitte z.B. ist dunkelgrüner Filz und unten rechts, die weißen Felder sind eigentlich rosa, sogar unterschiedliche Schattierungen.

 

Ich habe aber nicht nur genäht, sondern auch viel gesponnen und gestrickt. Neben 843 (oder so) Paar Socken nochmal ein Ashton-Tuch. Nur in viel größer diesmal: (Hierfür war auch die Wolle gesponnen)

 

Die Anleitung für das Tuch gibt es kostenlos bei Ravelry. Ist zwar "nur" auf englisch, aber ich hab das auch kapiert. Strickschrift, supereinfache Erklärungen, sogar mit Anleitung fürs Spannen. Nur den 2. Rapport öfter als die vorgegebenen 5x stricken. Das wird einfach viel zu klein. Außer für ein Kopftuch, das würde reichen. :)

Zauberweib am Montag, 04 März, 2013 * Kategorien: Gewerkel
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Donnerstag, 07 Februar, 2013

Magie in der Werbung?

Ab Oktober hören und sehen wir in der Werbung immer wieder Schnupfennasen, Triefaugen, Grippeviren, Halsschmerzen, Erkältungszeit. Meine Nase fängt schon an zu jucken, wenn ich das nur schreibe oder lese. Geht es euch auch so? Richtig krass aufgefallen ist es mir vor einigen Tagen - zwei große Schaufenster voller Negativschlagwörter: Grippe, Viren, Erkältung, Husten, Schnupfen. Ist es da noch ein Wunder, wenn wir so anfällig für diese Dinge sind?

Energie folgt der Aufmerksamkeit - eine alte magische Weisheit, die sich so ziemlich auf alles anwenden lässt. Wenn ich mich auf Schnupfen und Erkältung konzentriere, wen will es da wirklich wundern, wenn ich tatsächlich eine Erkältung bekomme? Es nützt mir auch nichts, mich darauf zu konzentrieren, nicht krank zu werden. Weil unser Unterbewusstes das Wörtchen "nicht" eben nicht kennt. Die einzige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit meines Unterbewussten nicht auf etwas zu lenken ist es, dies nicht zu erwähnen, nicht zu beachten.

Und genau das nutzt die Werbung: Sie wollen die Aufmerksamkeit - vor allem des Unterbewussten! Also schreien sie es in allen Farben und schmackhaft für alle Sinne von überall her: Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Damit wir auch ja alle schon beim kleinsten Anzeichen wissen, welches Mittel dagegen hilft und wir es uns schleunigst besorgen sollten. Schließlich wollen wir ja nicht krank werden. - Gemerkt?

Ich mag nun gerade der Apotheke keinen Vorwurf machen, dass sie die "Grippezeit" für ihre Schaufensterwerbung benutzt. Ne Apotheke darf das noch am Ehesten. :) Nur aufgefallen ist es mir dadurch. Oder anders gefragt: Gäbe es so viele Erkältungskranke in der kalten Jahreszeit, wenn wir es nicht von allen Seiten beschwören würden? Wenn es nicht von allen Seiten von der Werbung nicht nur gelockt, sondern sogar gerufen wird?

Genau so funktioniert doch Magie! Etwas wird "besprochen", "gerufen". Und schon kommt es herbei. Vielleicht noch mit einem entsprechenden Spruch garniert - je nach gewünschter Wirkung düster, drohend, hoffend, in Reimform, ... was macht die Werbung da anders als die Magie?

Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass es nicht so wichtig ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sondern viel mehr darauf ankommt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Da ist was dran. Im ersten Fall bin ich noch auf der Suche, was ist denn überhaupt wesentlich? Was ist (mir) wichtig, von Bedeutung? Worauf muss ich achten? Erst im zweiten Fall sind diese Wesentlichkeiten als gegeben vorausgesetzt und man kann sich daran machen, sich genau darauf zu konzentrieren. Und eben nicht von irgendwas ablenken lassen (Aber is' doch so billig! Und gugg mal, mit Glitzerflitter dran! Gibt's nur noch diese Woche!).

Tja, kein Wunder, dass wir uns von der Werbung so oft verführen lassen, wenn sie sogar mit Magie arbeitet! Und permanent auf uns eindrischt. Motto: Man muss nur oft genug aufs Tor schießen - irgendwann geht schon mal einer rein! Aber wir können uns schützen. Vor der Werbung. z.B. indem wir genau wissen, was wir wollen. Also nicht nur einen Einkaufszettel beim Wocheneinkauf dabei haben sondern auch und vor allem bei größeren Anschaffungen uns selber zunächst informieren: Was bietet der Markt? Was ist mir wichtig? Auf welche "Stolperfallen" muss ich achten? Was ist absolutes Muss, was ist absolutes NoGo? Mit einer solchen Liste ausgerüstet - die Liste des Wesentlichen! *g* - fällt es schon viel leichter, sich auf genau das zu konzentrieren. Und schließlich die richtige Wahl zu treffen.

Und was die magischen Elemente der Werbung angeht - also das können wir doch eh besser, oder? Wir hüllen uns ein in Gesundheit, Glück und Liebe. Wir begegnen Krankheit mit Gesundheit, Husten mit Lachen und Erschöpfung mit Schnurgelenergie. Wer will denn da noch widerstehen? :)

Du findest das alles an den Haaren herbeigezogen, übertrieben, totaler Blödsinn? Dann frage dich einfach selber, wie es dir, nachdem du den Artikel gelesen hast, nu geht? Nase verstopft? Kratzen im Hals? Ist es plötzlich wärmer im Raum oder bist das nur du? Oder doch eher so ein inneres Frösteln? Gliederschmerzen? Brennende Augen? Tja, das ist Magie... :)

Zauberweib am Donnerstag, 07 Februar, 2013 * Kategorien: Angedachtes
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