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25 November 2008
Baggwahn
Damit meine ich natürlich nicht Osho, sondern die alljährliche Plätzchenbackaktion, die heuer exzessive Züge angenommen hat. Zwölf Sorten wurden es diesmal - ganz genau genommen sogar dreizehn, denn die Schokoladereste vom Glasieren werden ja auch verwertet: Nusseckenkrümel-Schokohäufchen - seeehr legga!
Es gibt also:
- Nuss-Vanille-Sternchen (anstelle von Vanillekipferl - für das Hörnchenbiegen fehlt mir echt die Geduld. Dafür wurden die Sternchen nachm Backen auch ordentlich in Vanillezucker gebadet!)
-
Marmeladenschnecken
- Creme-Fraiche-Taler (war ein neues Rezept. Teig war superlegga, die fertigen Taler etwas weniger frisch schmeckend)
- Nusseckenstreifen (die müssen einfach sein)
- Spritzgebäck
- Mandelhäufchen
- Nougatmonde (das Rezept hab ich zufällig gefunden, keine Ahnung, woher das mal war)
- Sternschnuppen ("Plätzli" heißts auf dem Zettelchen, wo ich mir das Rezept mal aufgekritzelt hab)
- Lebkuchenherzen
- Haffli (Hafer-Honig-Häuflein)
- Futterlies (123-Teig mit Studentenfutter, ebenfalls Häuflein)
- Reste-Rolle aus Nougatmonde- und Sternschnuppen-Teig
- Nusseckenkrümelschokohäufchen :)
Der 123-Teig wird aus 100 g Zucker (ggf. etwas weniger, vor allem wenn später noch Vanillezucker oder Honig dazukommen soll), 200 g Butter, 300 g Mehl zusammengeknetet. Das kann dann ziemlich beliebig ergänzt werden:
- für die Nuss-Vanille-Sternchen kamen gemahlene Haselnüsse und Vanillezucker dazu
- für die Marmeladenschnecken wurde der Grundteig ausgerollt, Marmelade drauf, einrollen, kühlstellen. In Scheiben schneiden, backen, fertig. (sowas schmeckt übrigens ganzjährig *g*)
- für die Lebkuchenherzen gabs ordentlich Lebkuchengewürz dazu
- für die Haffli wurden Haferflocken (kernige!) und Honig zugefügt
- für die Futterlies Studentenfutter
Gelernt hab ich dabei auch wieder etwas:
- ich besitze tatsächlich eine Küchenreibe, die noch dazu ausgezeichnet funktioniert. Die schabt sogar Daumen ab...
- Topflappen in Zukunft lieber mit kleinerer Häkelnadel häkeln. Sonst kanns vorkommen, dass eine zwischen den Maschen doch ans Blech kommt
- Plätzchenpressen aus (wenn auch nur teilweise) Plastik sind Schrott, Schrott, Schrott! Ich suche seit Jahren nach einer, die komplett und total aus Metall besteht, incl. der Musterscheibchen, denn alles andere funktioniert nicht wirklich, von der Haltbarkeit mal ganz zu schweigen. Also wenn eine weiß, wo es solche gibt, mir bittebitte Bescheid sagen! Aktuell hab ich _jetzt_ keine mehr, das Spritzgebäck hab ich mit Ach und Krach noch rausgekriegt...
- Mein Backofen hat sein eigenes RaumZeitKontinuum. Manche Plätzchen brauchen ne halbe Stunde, andere zehn Minuten - völlig unabhängig davon, was vielleicht mal als Vorgabe angegeben war. Ich hab immer Angst, dass ich sie zu früh rausnehme, was zur Folge hat, dass meine Plätzchen allesamt eher "keksig"-knusprig sind. Eben keine Weichplätzchen. Sowas gibts bei mir nicht - was dem Geschmack allerdings keinen Abbruch tut!
Und jaaa, natürlich gibts auch ein Foto:
Letzte Änderung: 25 November 2008 13:22
Themen: GeWerkel
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